Narrengilde Schussentäler e.V. Reute
Wa muinet´r - Ha wellaweag
 


Aktuelles


Goißawäsch 

Am 10. Januar fand im Gasthaus Stern die diesjährige Goißawäsch mit Maskenwecken statt und lockte zahlreiche Besucher an. Pünktlich um 20 Uhr begann die Veranstaltung im Saal des Gasthaus Stern, der bis auf den letzten Platz gefüllt war – beste Stimmung von Anfang an. Unter dem Motto „Fischers Fritze fischt in Reute nicht nur Fische, liebe Leute“ erschienen die Gäste fantasievoll und passend gekleidet. Von Meeresbewohnern über Fischer bis hin zu Seefahrern war alles vertreten und sorgte für ein farbenfrohes und ausgelassenes Bild.
Begrüßt wurden die Anwesenden von Gildemeisterin Claudia Schmidt. Durch das abwechslungsreiche Programm führte souverän Präsidentin Julia Schuster. Sie übernahm die Moderation des Abends in charmanter Weise und verstand es immer wieder, den ganzen Saal mitzunehmen und aufzuheizen. Den musikalischen Auftakt machte der Fanfarenzug Reute, der das Publikum sofort mit seinen Klängen mitriss.
Traditionell marschierten die Zigeuner, die älteste Gruppe der Narrengilde, begleitet von der Schnurrermusik auf die Bühne beim Maskenwecken. Mit ihnen wurde die geheimnisvolle „Trucha“ auf die Bühne gehievt. Gespannt blickte der ganze Saal auf die Truhe, während gerätselt wurde, was sich wohl darin befinden mag. Trotz mehrmaliger Versuche ließ sich der Deckel zunächst nicht öffnen.
Plötzlich öffnete sich die Trucha wie von Zauberhand, und der Truchanarr entstieg ihr. In diesem Jahr verkörpert von Marie Baur, die damit in die Fußstapfen ihres Bruders trat. In launiger Reimform erweckte sie die Masken und Häser aus der Truhe zum Leben und begeisterte das Publikum. Anschließend spielte die Schnurrermusik noch einige Stücke, bevor eine große Schunkelrunde folgte. Der gesamte Saal schunkelte mit, während von der Bühne aus ein stimmungsvolles Bild eines Meeres mit Wellen den närrischen Moment perfekt untermalte.
In diesem Jahr steht die Goiß ganz besonders im Mittelpunkt, denn sie darf auf ein stolzes Jubiläum zurückblicken. Vor 55 Jahren wurde die charakteristische Maske entwirfen, die bereits 1971 erstmals beim Fasnetsumzug in Reute mitlief. 1974 folgte schließlich gemeinsam mit den Masken Riedrälle und Schussentäler die offizielle Aufnahme in den Alemannischen Narrenring (ANR).
Zur Goißawäsch gehört traditionell auch die Kopfwäsche der neuen Maskenträger. Da Ziegen bekanntlich als äußerst wasserscheu gelten, war das Gelächter im Saal groß, als sich ein Geißbock kurzerhand von der Bühne entfernte, durch die einzelnen Reihen des Publikums lief und scheinbar das Weite suchte. Die Flucht war jedoch nur von kurzer Dauer: Die Bauern fingen die Goiß schließlich wieder ein und führten sie zum Brunnen, wo die unvermeidliche Wäsche vollzogen wurde. Auch in diesem Jahr entkam keiner dem Wasser.
Die Durlesbachschalmeien sorgten anschließend für musikalische Unterhaltung und heizten die Stimmung weiter auf.
Einen besonderen Programmpunkt boten die Turnerinnen des TSV Reute. Gekonnt wurden Flickflacks gezeigt und Saltos gesprungen. Das war eine Vorstellung auf höchstem Niveau.
Ehrengildemeisterin Sonja Münsch trat danach mit ihrer „Gang“ auf. Sie verstand es, die allerjüngsten mit dem Song „Gute Laune“ auf die Bühne zu bringen. Wenn man die Begeisterung der Kleinen sah, braucht man sich keine Sorgen machen um den künftigen Nachwuchs.
Einen weiteren Programmpunkt boten die in diesem Jahr neu ins Leben gerufenen Garde Heroes. Larissa Bächtle und Yvonne Mock hatten gemeinsam mit den Männern einen Auftritt einstudiert, bei dem zunächst niemand wusste, was ihn erwarten würde.
Plötzlich erschienen die Akteure als Matrosen verkleidet in selbst gebastelten Booten im Saal und zogen zu dem Song "Rum" durch die Reihen in Richtung Bühne. Warum sich der Vorhang anschließend schloss, blieb dem Publikum zunächst ein Rätsel. Nach einem kurzweiligen Melodie zur Überbrückung öffnete sich dieser erneut – und das Partylied „Arielle“ erklang. Zum Vorschein kamen die Herren nun umgezogen als Arielle-Figuren: oberkörperfrei, mit BH, Fischleggings und aus Tüll gefertigten Flossen. Mit einer schwungvollen und bestens einstudierten Choreografie sorgten sie für große Begeisterung im Saal.
Kaum war das Lied verklungen und der Applaus ertönt, schloss sich der Vorhang erneut. Wenige Augenblicke später betrat die Gruppe – wieder umgezogen – als Tanzgarde die Bühne. Passend zum Song „Wellerman“ präsentierten sie ein beeindruckendes Männerballett, das mit sportlicher Höchstleistung überzeugte. Mit dabei waren Tim Engler, Jochen Mock, Michael Oberhofer, Florian Schech, Julian Sommer und Sebastian Litter. Die Begeisterung über den Auftritt der Garde Heroes war so groß, dass das Publikum lautstark eine Zugabe forderte, der die Gruppe mit einem weiteren „Wellerman“-Auftritt gerne nachkam.
Wie spontan die Mitglieder der Narrengilde sein können, zeigte anschließend Claudia Schmidt. Kurzerhand übernahm sie den Programmpunkt „Fischers Fritz“ für den erkrankten Heiko Gscheidle und begeisterte das Publikum mit einem gelungenen Liedbeitrag.
Tatjana Neuth und Natalie Rux präsentierten mit den Pädaplantschern einen weiteren schwungvollen Programmpunkt. Mit viel Charme und guter Laune animierten sie das Publikum, beim Lied „Perfekte Welle“ aktiv mitzumachen. Schnell machte der ganze Saal mit und folgte den Bewegungen, sodass sich eine mitreißende und fröhliche Stimmung verbreitete.
Statt der kleinen Kneipe präsentierten Hubrecht Matthijs Dankervoort, Lude Madlener und Achim Strobel „Das kleine Café an de Haven“. Die Präsidentin gab noch den Tipp, bis zum nächsten Mal sollten sie noch ein wenig in der Textsicherheit üben. Immer wieder ein Highlight des Programms sind die Hupfdohlen unter der Leitung von Claudia Schmidt. Hier durfte Uschi Steiner ihre Premiere feiern und hat diese hervorragend bestanden. Mit einer großen Polonaise ging ein launiger Abend zu Ende.




Maskenbelehrung

Am 7. Januar 2026 lud die Narrengilde zur Maskenbelehrung mit Neujahrsempfang. Zu Beginn begrüßte Gildemeisterin Claudia Schmidt die zahlreich erschienenen Mitglieder herzlich und gab einen kurzen Ausblick auf die bevorstehende Fasnetsaison. Im Anschluss sorgte die Schnurrermusik mit mitreißenden Melodien für eine stimmungsvolle Einstimmung auf die kommende Fasnet. Daraufhin wurde der Terminplan vorgestellt und der Arbeitsplan durchgegeben.
Im Anschluss präsentierten die Gruppenleiter die neu aufgenommenen Mitglieder, die offiziell in die Reihen der Narrengilde aufgenommen wurden. Für die Maskenbelehrung zeichnete sich Büttel Volker Knörle verantwortlich. Er informierte über die geltende Maskenordnung und erinnerte an das korrekte Verhalten während der Fasnet. Die durchweg positive Stimmung unter den Anwesenden sorgte abschließend für einen geselligen und fröhlichen Ausklang des Abends.




Einladung zur Goißwäsch 2026

Am Samstag, den 10. Januar, findet die traditionelle Goißawäsch mit Maskenwecken statt. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr im großen Saal des Gasthauses Stern in Reute. Alle Narrenfreunde sind herzlich eingeladen, daran teilzunehmen und einen geselligen Abend zu verbringen. Auf dem Programm stehen mehrere Highlights: Die neuen Goißa werden gewaschen und der Truchanarr wird vom Zigeunervolk aus seinem langen Schlaf befreit. Musikalische Einlagen und verschiedene Sketche sorgen zudem für beste Unterhaltung. Der Eintritt ist kostenlos.
Die Goiß wird im kommenden Jahr 55 Jahre alt. Die Maske entstand in Anlehnung an das Volkslied über die Schwäbische Eisenbahn, bei welcher der zu Reute gehörende Bahnhof Durlesbach eine zentralen Rolle spielt. Der Erzählung nach wurde einst eine Ziege an den letzten Waggon angebunden – mit tragischem Ende. Die Reutener Narren gehen jedoch davon aus, dass die Goiß zuvor für reichlich Nachwuchs sorgte, sodass zahlreiche kleine und große Goißa die Zuschauer bei den Umzügen während der Fasnet begeistern können.
Anlässlich des Jubiläums wird unter dem Motto „Fischers Fritze fischt in Reute nicht nur Fische, liebe Leute“ gefeiert. Gerne darf dem Motto entsprechend gekleidet werden – ganz ohne Verpflichtung. 


























Fasnetsauftakt

Am 11. November eröffnete die Narrengilde Schussentäler Reute im Gasthaus Adler in Gaisbeuren die fünfte Jahreszeit. Nach der Begrüßung durch Claudia Schmidt sorgte der feierliche Einzug des Fanfarenzugs Reute für den Auftakt.
Gildeschreiber Basti Baur stellte den Sprungplan sowie den Terminkalender vor: Besonders vorgemerkt sind die „Goißawäsch“ am 10. Januar sowie das große Umzugswochenende vom 6. bis 8. Februar 2026. Für Stimmung sorgte anschließend die Schnurrermusik.
Traditionell übergab Büttel Volker Knörle die Sprungorden: Claudia und Julian Sommer erhielten die „Freifahrkarte“ für mehr als 111 Sprünge. Claudia Schmidt erreichte mit 222 Sprüngen die Vereinstafel. Zudem wurde Sebastian Litter mit dem silbernen Arbeitsorden geehrt.
Anschließend wurde das neue Motto verkündet: „Fischers Fritze fischt in Reute nicht nur Fische, liebe Leute!“ Das Motto gibt ein klares Thema vor, lässt aber Spielraum bei der Kleidung. Schon jetzt kann sich jeder Gedanken über passende Outfits machen und mit dem Basteln beginnen, damit alle zu den Veranstaltungen dem Motto entsprechend gekleidet erscheinen.
Auch das Narrengericht tagte wieder und nahm mit Humor verschiedene Fälle aufs Korn: vom Jungspund mit Nachholbedarf in Benehmen und Rechtschreibung über angebrannte Soßen in der Küche bis hin zu vergessenen Häs-Utensilien und Vereinsorden.
Auch Ortsvorsteher Achim Strobel geriet ins Visier des Narrengerichts. Mit spitzer Feder wurde ihm zunächst vorgehalten, dass er bei der Mitgliederversammlung Grüße von Bürgermeister Weinschenk überbracht hatte. Zudem bat er den Umzugswart darum, selbst als Wahlhelfer mitzuwirken – ausgerechnet am Tag des Umzugs. So endete ein abwechslungsreicher Auftaktabend, der die Narrengilde bestens auf die kommende Fasnet einstimmte.

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Narrengilde Reute auf Ausflug ins Margarete-Steiff-Museum







Die Narrengilde Schussentäler Reute unternahm ihren diesjährigen Vereinsausflug und machte sich mit der Bahn vom Bahnhof Aulendorf auf den Weg zum Margarete-Steiff-Museum nach Giengen an der Brenz.
Nach der Ankunft blieb zunächst Zeit, das angrenzende Outlet zu erkunden und das ein oder andere Plüschtier-Souvenir zu ergattern. Anschließend kehrte die Gruppe zum Mittagessen ins Bistro „Knopf“ ein.
Gestärkt ging es danach zur Führung durch das Museum, bei der spannende Einblicke in die Geschichte der weltbekannten Steiff-Plüschtiere auf die Narrinnen und Narren warteten. Natürlich durfte auch das Fotoshooting mit den lebensgroßen Plüschtieren nicht fehlen.
Bei Kaffee und Kuchen ließen die Teilnehmenden den Nachmittag gemütlich ausklingen, bevor es mit der Bahn zurück nach Aulendorf ging. Dort fand der gelungene Tag seinen Abschluss beim Abendessen im Gasthaus Reck, wo noch lange gelacht und geplaudert wurde.
Ein rundum schöner Ausflug voller guter Laune, Gemeinschaft und vieler schöner Erinnerungen – ganz im Sinne der Narrengilde Reute!



Jahresausflug der Narrengilde Schussentäler e.V. Reute
am 12. Oktober 2025


Am 12. Oktober 2025 findet der diesjährige Jahresausflug der Narrengilde Schussentäler statt. Das Ziel ist die Stadt Giengen an der Brenz. Dort wird das
„Margarete-Steiff-Museum“ besichtigt. Die Fahrt nach Giengen erfolgt mit dem Zug ab Aulendorf. In Giengen geht es zu Fuß zum Museum (kurzer Fußmarsch von ca. 500 Meter). Dort besteht die Möglichkeit, im Factory-Outlet zu stöbern und einzukaufen. Im Bistro „Knopf“ erwartet die Teilnehmer ein kleiner Mittagstisch.
Im Rahmen einer Führung wird das Museum erkundet, um mehr über die Entstehung des bekannten Teddybären und seinem bekannten Knopf im Ohr zu
erfahren. Mancher wird überrascht sein, wie dieses Unternehmen entstanden ist und was es außer dem „Bären“ noch zu bestaunen gibt.
Mit dem Zug geht es wieder zurück nach Aulendorf. Dort findet der Abschluss des Tages im Restaurant Reck bei gutem Essen in gemütlicher Runde statt.
Der Ausflug wird allen „großen“ und „kleinen“ Kindern dringend empfohlen.
Verbindliche Anmeldung per Mail an peterknoerle@outlook.de oder telefonisch unter 0160 / 977 359 24. Bitte dabei die Personenzahl, Alter der
Teilnehmer und feste Zusage zum Abendessen mit angeben.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldeschluss ist am 05.10.2025.


Hüttenwochenende in Steibis


Seit über zwei Jahrzehnten nutzt die Narrengilde Schussentäler Reute die Sommerzeit, um ein gemeinsames Wochenende n den Allgäuer Bergen zu verbringen. Auch in diesem Jahr war die Hütte des Ravensburger Schneelaufvereins in Steibis wieder das Ziel. Für die bewährte Organisation zeigten sich erneut Claudia und Reiner Bosler sowie ihr engagiertes Team verantwortlich. Zwar zeigte sich das Wetter wechselhaft und brachte immer wieder Regen, doch der Stimmung tat das keinen Abbruch. Am Freitagabend startete das Wochenende mit einem gemeinsamen Abendessen, gefolgt von einer spannenden Schnitzeljagd, bei der alle viel Spaß hatten. Bis spät in die Nacht wurde in geselliger Runde gefeiert – und während die meisten schon schliefen, brutzelte in der Küche noch das improvisierte Mitternachtsmenü, begleitet von ein paar gut gelaunten Nachtschwärmern, welche die Hütte noch mit Leben erfüllten. Der Samstag bot abwechslungsreiche Aktivitäten: Eine kleine Wandergruppe machte sich trotz Nässe auf den Weg – entweder in Richtung Imberg oder zu den nahegelegenen Buchenegger Wasserfällen. Andere ließen es sich in der Therme gutgehen, während ein weiterer Teil der Gruppe einen entspannten Stadtbummel durch Oberstaufen unternahm. Am Mittag kamen alle wieder bei Kaffee und Kuchen in der Hütte zusammen. Nach einem leckeren Abendessen zog eine kleine Gruppe noch zu einem kurzen Spaziergang los. Zurück auf der Hütte wurde der Abend dann bei einem Glas Wein fortgesetzt. Ein vielfältiges Frühstücksbuffet am Sonntagmorgen bildete den gelungenen Abschluss. Mit vielen schönen Momenten im Gepäck und guter Laune traten alle die Heimreise an.




Mitgliederversammlung der Narrengilde Schussentäler Reute

Claudia Schmidt ist neue Gildemeisterin

Bei der Mitgliederversammlung am 17.05.2025 konnte Präsidentin Julia Schuster knapp 60 Mitglieder im vollbesetzten Saal im Gasthaus Adler in Gaisbeuren begrüßen. Sie dankte den Mitgliedern für ihre tatkräftige Unterstützung und das Interesse an den Vereinsaktivitäten im vergangenen Vereinsjahr. Schuster las den Bericht des Gildemeisters Hermann Sommer vor, welcher nicht persönlich an diesem Abend anwesend sein konnte. In seinem Bericht blickte Sommer auf den vergangenen Maihock zurück. Ebenso lobte er den störungsfreien Verlauf der Fasnetsveranstaltungen in diesem Jahr. Der Fasnetsumzug, eines der Höhepunkte im Vereinsjahr, war gut besucht, kurzweilig und unterhaltsam für die Zuschauer. Die Jugendarbeit des Jungnarrenrats fand besondere Anerkennung, ebenso wie die erfolgreiche Zusammenarbeit mit den Unternehmen, Vereinen und der Ortsverwaltung, die maßgeblich zum gemeinschaftlichen Erfolg beiträgt. Es folgten die Berichte von Chronist Michael Oberhofer, Säckelmeisterin Rosi Lorenz und des Jungnarrenrats. Die Kassenprüfung ergab keine Beanstandungen und Ortsvorsteher Achim Strobel übernahm die Entlastung. Die Neuwahlen brachten eine große Veränderung. Hermann Sommer stellte sich aus persönlichen Gründen dem Amt des Gildemeisters nicht mehr zur Verfügung. Die Nachfolge wird nun Claudia Schmidt übernehmen. In der Vorstandschaft wurden Reiner Bosler (Umzugswart), Michael Oberhofer (Chronist), Bastian Baur (Gildeschreiber) und Volker Knörle (Büttel) für weitere zwei Jahre wiedergewählt. Die Narrenräte Matthias Dankvoort und Manuel Knörle sowie die Jungnarrenräte Julian Sommer, Nicole Schech und Jonas Pfister wurden in ihren Ämtern für zwei weitere Jahre bestätigt. Angelika Brauchle wurde ebenfalls für eine Amtszeit als Kassenprüferin gewählt. Reiner Bosler zeichnete im Anschluss Michael Oberhofer, Nicole Schech, Manuel Knörle, Peter Knörle, Michael Pfister und Martina Schech mit dem Arbeitsorden aus.





Maibaumstellen

Die Narrengilde Schussentäler Reute pflegt seit vielen Jahren mit viel Herzblut das Brauchtum des Maibaumstellens. Der Maibaumstamm wird alle fünf Jahre erneuert. In den letzten Wochen wurde ein neuer Baum gefällt und sorgfältig entrindet, sowie Reisig geholt.

Fleißige Helfer kranzten Girlanden und Kränze. Traditionell wurde der Baum am Vorabend auf den ersten Mai mit viel Aufwand geschmückt.
Der neue Stamm wurde, unter der fachkundigen Hand des Baggerbetriebs Patrick Kessler, mit technischer Unterstützung aufgestellt. Anschließend fand der Maihock auf dem Dorfplatz statt. Der Fanfarenzug und die Schnurrermusik der Narrengilde sorgten für gute Stimmung. Dank der frühsommerlichen Witterung war der Dorfplatz bis weit in den Abend hinein mit zahlreichen Besuchern gut gefüllt.

Hier könnt ihr die Bilder dazu sehen und in der "Galerie"



Maibaumstellen und Maihock

Am Mittwoch, 30. April lädt die Narrengilde Schussentäler Reute um 18:00 Uhr zum Maihock auf dem Dorfplatz ein. Unter den Klängen des Fanfarenzugs wird zunächst der von den Narren geschmückte Maibaum gestellt. Anschließend lädt die Narrengilde zum Maihock auf dem Dorfplatz in Reute ein. Zur Unterhaltung spielen der Fanfarenzug Reute und die Schnurrermusik des Zigeunervölkles der Narrengilde. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.



Einladung zur Versammlung Narrengilde und Förderverein


Hallo liebe Narrenfreunde,
hiermit möchten wir euch herzlich zur
Mitgliederversammlung des Fördervereins Narrengilde Schussentäler Reute e.V.
am Samstag 17. Mai 2025 um 17.00 Uhr im Gasthaus Adler in Gaisbeuren
einladen.
Auf der Tagesordnung stehen folgende Punkte:

  1. Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden
  2. Bericht der Schriftführerin
  3. Bericht der Kassiererin
  4. Bericht der Kassenprüferinnen
  5. Entlastungen
  6. Satzungsänderung Paragraf 4
  7. Wahlen - 1. Vorstand / Schriftführerin / Kassenprüfer
  8. Anträge und Verschiedenes



Die Narrengilde lädt am Samstag, 17. Mai 2025, um 18.00 Uhr im Gasthaus „Adler“ in Gaisbeuren zur diesjährigen Mitgliederversammlung ein.
Alle Mitglieder sowie Freunde und Gönner sind herzlich eingeladen. Anträge sind bis zum 3. Mai 2025 bei Julia Schuster per Mail (praesident@narrengilde-reute.de) einzureichen.
Tagesordnung:

  1. Begrüßung durch die Präsidentin
  2. Bericht des Gildemeisters
  3. Bericht des Chronisten
  4. Bericht des Jungnarrenrates
  5. Bericht der Säckelmeisterin
  6. Bericht der Kassenprüfer
  7. Entlastung
  8. Wahlen
  9. Ehrungen
  10. Anträge
  11. Verschiedenes



Fasnetsrückblick


Die Narrengilde Schussentäler Reute blickt auf eine lange und erfolgreiche Fasnet 2025 zurück. Die Veranstaltungen der Gilde waren sehr gut besucht und wurden bestens angenommen. Sehr zufrieden sind die Verantwortlichen der Narrengilde auch mit den Besucherzahlen beim Narrensprung. Dies beweist, dass Engagement und eine effektive Organisation Früchte getragen haben. Die Bundestagswahl – sie fiel auf den Umzugssonntag – durchkreuzte nicht die Pläne des Vereins. Dank der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Stadt Bad Waldsee und der Ortsverwaltung konnten die Wahllokale in Reute problemlos nach Gaisbeuren verlegt werden, sodass der Narrensprung planmäßig stattfinden konnte. Dies stellt ein großartiges Beispiel dar, wie verschiedene Veranstaltungen harmonisch koexistieren können. Ein besonderer Dank gilt allen Sponsoren, die mit ihren Spenden, Fahrzeugen und Gerätschaften den Verein tatkräftig unterstützt haben. Einmal mehr haben die vielen Mitglieder gezeigt, dass man auf ihren unermüdlichen Einsatz und ihr Engagement zählen kann. Ebenso möchte die Gilde Anerkennung für alle Sponsoren, Vereine und Organisationen aussprechen, die auf vielfältige Weise die närrischen Veranstaltungen bereichert haben. Ihr Beitrag hat entscheidend dazu beigetragen, dass die Fasnet 2025 zu einem unvergesslichen Erlebnis wurde. Die Narrengilde erfüllt es mit großem Stolz, jedes Jahr aufs Neue etwas Großartiges zu schaffen und sich neuen Herausforderungen stellen zu können. Gemeinsam kann man Großes bewegen!









Die Narrengilde Schussentäler Reute feiert 50 Jahre “Blaue”

Die Narrengilde feiert ein Jubiläum. Neben dem Reutener Narrenlied, komponiert 1985, darf die Gilde 50 Jahre „Blaue“ feiern. Im blauen Häs, bestehend aus dem namensgebenden blauen Umhang und Hut, kleiden sich seit 1975 der Narrenrat und die Vorstandschaft. Der Umhang ist mit gestickten gelben Pfadlilien verziert, die auf das Wappen der Ortschaft zurückzuführen sind. Dieses edle Aussehen lehnt sich an die Dorfgeschichte an, als Reute noch eine Gerichtsbarkeit besaß.
Am 23. Februar findet der Reutener Umzug statt. Der Narrensprung wird mit 3500 erwarteten Maskenträgern und 72 Gruppen, darunter 24 Musikkapellen, um ein Vielfaches größer ausfallen als im Vorjahr. Passend zum Jubiläum werden die Umzugsplaketten von dem blauen Gildehut geziert. Die Plaketten können am Umzugssonntag entlang der Umzugsstrecke erworben werden.














Umzugswochenende 22./23.Februar  





Umzugsplan
Umzugsplan 2025
Umzugsplan.pdf (1.88MB)
Umzugsplan
Umzugsplan 2025
Umzugsplan.pdf (1.88MB)


Hinweis: Aufgrund der zeitgleich anstehenden Wahl gibt es eine Änderung des Aufstellungsplatzes - bitte deshalb diesen Plan beachten:

Plan Umzugsweg
Plan Umzugsweg - bitte geänderten Aufstellungsplatz beachten
Plan-Umzugsweg-Masken.pdf (168.18KB)
Plan Umzugsweg
Plan Umzugsweg - bitte geänderten Aufstellungsplatz beachten
Plan-Umzugsweg-Masken.pdf (168.18KB)




Claudia Schmidt wird Ehrenmitglied


Die Narrengilde Schussentäler Reute ist stolz, ein weiteres Ehrenmitglied in ihren Reihen begrüßen zu dürfen. In der diesjährigen Maskenbelehrung wurde Claudia Schmidt die Ehrenmitgliedschaft verliehen. Die langjährige Präsidentin trat 1981 in die Narrengilde ein und bereicherte 2010 den Narrenrat. Drei Jahre später wählte die Versammlung Claudia zur Präsidentin. Bis Anfang 2024 - närrische elf Jahre lang – übte sie dieses Amt aus und war somit zweiter Vorstand. In dieser Zeit hat sie mit großer Hingabe und viel Herzblut ihre Aufgaben gemeistert und maßgeblich zum Erfolg und zur Weiterentwicklung der Narrengilde beigetragen. Zu Beginn ihrer Amtszeit als Präsidentin im Jahr 2013 hat sie zusätzlich zu ihren Amtsaufgaben die Feneberg-Aktion in der Vorweihnachtszeit federführend organisiert. Über 11 Jahre hinweg hatte sie die Goißawäsch organisiert. Dabei übernahm sie nicht nur die Moderation, sondern nahm an einigen Programmpunkten teil. Ebenso war sie für die Organisation des Fasnetsverbennens zuständig und repräsentierte die Narrengilde mit kreativen Reden bei Zunftmeisterempfängen. Mit voller Hingabe pflegte und knüpfte sie Freundschaften zu anderen Zünften und lokalen Vereinen.
von links: Reiner Bosler (Umzugswart), Hermann Sommer (Gildemeister), Claudia Schmidt, Julia Schuster (Präsidentin), Volker Knörle (Büttel)


Goißawäsch















In Reute wurden am vergangenen Wochenende bei der Goißawäsch im vollbesetzten Sternensaal die
Masken erweckt.
Die ehemalige Präsidentin Claudia Schmidt begrüßte die Anwesenden, welche passend zum Motto "Neon,
Pink und Neue Deutsche Welle - Die 80er feiern wir auf alle Fälle!" verkleidet erschienen. Anschließend
leitete Schmidt eine gelungene Übergabe an die neue Präsidentin Julia Schuster ein. Diese meisterte Ihre
Premiere bei der Auftaktveranstaltung für die Fasnet 2025 mit Bravour.
Unterhaltsam führte Sie durch das Programm und bezog die Gäste stets mit ein. Von mehreren
Fasnetsreimen begonnen über den Reutener Narrenruf bis hin zum Ansingen der dritten Strophe aus dem
Narrenlied, welche die namensgebende Veranstaltung impliziert, wurden die Gäste von Schuster bestens
unterhalten. Auch die Anmoderation der einzelnen Programmpunkte des Abends gelang Ihr ohne
Lampenfieber.
Eine musikalische Begrüßung gab es vom Fanfarenzug Reute. Daraufhin ging das Ziegeunervolk mit der
Schnurrermusik durch das Publikum und schließlich auf die Bühne. Dort versammelten sich die Zigeuner
um eine Trucha, aus welcher nach mehrmaligem Klopfen ein Narr entstieg und zum Leben erwachte. In die
Rolle des Truchanarrs schlüpfte erneut Simon Baur, der gekonnt seine Rede vortrug.
Nachdem der Narr erwacht war und die Häser abgestaubt, sollten die Goißa gewaschen werden.
Schließlich sollen diese sich bei Auswärtssprüngen von ihrer besten Seite zeigen. Doch das war alles
andere als einfach – die Geißböcke sind nämlich wasserscheu und wollten sich nicht so leicht an den
Brunnen unter den Wasserstrahl begeben. Trotzdem gaben die Bauern nicht auf und fingen die
widerspenstigen Goißa ein.
Passend zum Motto gab es mehrere Programmeinlagen. Geht es um das Engagieren von Stars, lies sich die
Narrengilde nicht lumpen. Nena kam mit Ihrem Hit „99 Luftballons“ und tanzenden Kindern auf die Bühne.
Queen trat auf und gab „We Will Rock You“ zum besten. Die Spider Murphy Gang mit Frontman Günter Sigl
und ihrem legendären „Skandal im Sperrbezirk“ durften an diesem Abend ebenfalls nicht fehlen.
Peter Knörle und Natalie Rux beeindruckten das Publikum mit einer beeindruckenden Tanzdarbietung und
hervorragender Choreografie zu einem Mix aus mehreren Liedern.
Anschließend machte Schuster noch die Zuschauer darauf aufmerksam, dass das Reutener
Umzugswochende am 22. und 23. Februar stattfindet.
Die legendären Hupfdohlen brachten das Publikum mit ihren Auftritten zu den Hits von Abba in
Hochstimmung und sorgten für einen tollen Abschluss des Abends. Die Feierlichkeiten gingen bis in
die späten Abendstunden weiter und die ausgelassene Stimmung hielt bis zum Schluss an.


Maskenherstellung - Riedrälle

Im Zuge des kontinuierlichen Zustroms neuer Mitglieder und der wachsenden Nachfrage nach Riedrällen, hatte die Narrengilde neue Masken angeschafft.
Die Narrengilde Reute erläutert im Folgenden den Prozess der Maskenherstellung:
Das Schnitzen einer Maske ist eine kunstvolle und handwerkliche Tätigkeit, die viel Geschick und Kreativität erfordert. Es beginnt mit der Auswahl des Holzes. Die bevorzugte Holzart für eine Maske ist Strobe, da sich diese besonders gut schnitzen lässt.
Aus diesem Holzblock werden mit Hilfe einer Fräsmaschine die groben Konturen der Maske herausgearbeitet. Hierzu dient ein speziell angefertigter Fräsling als Musterexemplar, dessen Form auf das Holzstück aufgetragen und gefräst wird.
Nach dem Fräsen wird geschnitzt. Dabei ist es wichtig, dass jede Maske, abgesehen von ihren festgelegten Merkmalen, individuell gestaltet wird und ihren eigenen Charakter erhält.
Schleifpapier in verschiedenen Körnungen wird verwendet, um eine glatte Oberfläche zu erzielen.
Das Einweichen in Wasser vereinfacht die Holzbearbeitung mit dem Schnitzeisen.
Die geschliffene Maske wird zunächst weiß grundiert. Diese Grundierung verhindert, dass das Harz des Holzes durchdringt und das endgültige Erscheinungsbild beeinträchtigt.
Nach der weißen Grundierung folgt die normale Grundierung. Diese sorgt für eine gleichmäßige Basisfarbe.
Anschließend wird der Farbverlauf der unterschiedlichen Gesichtszügen nachgestellt.
Die Farbe und Musterung der Maske werden individuell und kunstvoll gestaltet. Mit hoher Präzision werden Details gemalt.
Zum Abschluss wird eine Patina, eine dünne Schicht, welche der Maske eine antike und gealterte Optik verleiht, aufgetragen. Dieser Prozess sorgt für einen harmonischen Farbübergang und verleiht der Maske ein natürliches, abgerundetes Aussehen. Sie nimmt den Farben ihre Schärfe und lässt sie weicher und einheitlicher erscheinen.
Ergänzt wird die Riedrälle-Maske durch eine handgeknüpfte Bastmähne welche den Schreckgestalten aus der nahen Riedlandschaft ein wildes Aussehen verleiht.

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Goißawäsch


Am Samstag, den 11. Januar, findet die traditionelle Goißawäsch der Narrengilde Schussentäler Reute e.V. statt. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 Uhr im großen Saal des Gasthaus Stern in Reute. Alle Narrenfreunde sind herzlich eingeladen, am Maskenwecken teilzunehmen und einen geselligen Abend zu verbringen.
Das diesjährige Motto lautet: "Neon, Pink und Neue Deutsche Welle - Die 80er feiern wir auf alle Fälle!"
Auf dem Programm stehen mehrere Highlights.
Unter anderem werden die neuen Goißa gewaschen und der Truchanarr wird vom Zigeunervolk aus seinem langen Schlaf befreit. Neben musikalischen Einlagen sorgen verschiedene Sketche für beste Unterhaltung. Der Eintritt ist kostenlos.