Narrengilde Schussentäler e.V. Reute
Wa muinet´r - Ha wellaweag

Vorstandschaft und Narrenrat

 

Hier findet ihr eine kurze Vorstellung unserer Vorstandschaft und des Narrenrats


Claudia Schmidt

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Ich kam durch meine Schwestern in die Narrengilde. Diese hatten Freunde aus Möllenbronn, die
aktive Riedrälle waren. Alle waren dann in kurzer Zeit dabei.
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Bin derzeit Gildemeisterin, war zuvor aber auch schon Präsidentin und Narrenrätin.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Am besten gefällt mir das Brauchtumsleben und ganz viele Netzwerke, die gepflegt werden wollen.
Ein besonderer Moment ist für mich immer dann, wenn in der Hochfasnet besondere Fasnetslieder
gesungen und gespielt werden - dann gibt es für mich kein Halten mehr.


Julia Schuster

- Wie kamst du in die Narrengilde?
Schon als Kind war ich von der Reutener Dorffasnet begeistert – die verschiedenen Masken, der Kinderumzug mit
anschließendem Kindernachmittag in der Halle und natürlich der große Umzug waren jedes Jahr besonders für mich. Später,
in meiner Jugend, war es dann jedes Jahr ein absolutes Highlight, wenn die Zigeuner bei uns im Esszimmer einmarschierten
und für grandiose Stimmung sorgten. Da war mir schnell klar: Da will ich irgendwann auch mitmischen. 2016 war es endlich
soweit – drei Tage lang schnurrte ich selbst während der Hochfasnet.
- Welche Aufgabe/Rolle übernimmst du in unserem Verein? Wie kam es dazu?
Ich bin 2. Vorstand der Narrengilde Schussentäler Reute – weil Zuschauen nett ist, Mitgestalten aber deutlich
mehr Spaß macht.
- Was gefällt dir an deiner Arbeit als Präsidentin am besten?
Dass ich mitten im Geschehen bin, gemeinsam mit vielen engagierten Narren – und wir dabei viel bewegen und
auch noch jede Menge Spaß haben.



Volker Knörle

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Ich wurde sozusagen hineingeboren, meine Eltern sind Gründungsmitglieder. Meine
ganze Familie ist in der Narrengilde und auch bei den Schussentälern. Als fünfjähriges
Kind ist es normal, dass man dort natürlich auch mitmacht, große Alternativen hatte ich
da nicht.
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Das Amt als Gruppenleiter habe ich von Wolfgang Litter übernommen. Ich hatte ja viel
Erfahrung als Schussentäler und kannte mich auch mit den Häsern aus. Somit stellte
ich mich zur Wahl.
Beim Büttel ist es ähnlich, mein Vater bekleidete das Amt jahrelang und ich half ihm
auch dabei. So nahm es auch seinen Lauf, als mein Vater das Amt niederlegte. Ich stellte
mich zur Wahl.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Wenn alles klappt, was wir das ganze Jahr geplant und vorbereitet haben. Wenn ich
meine kreative Seite einbringen kann. Natürlich das Laufen als Figur „Gerichstwaibel“ und
die Narrengilde dabei zu präsentieren, ist auch schön.


Michael Oberhofer

Wie kamst du in die Narrengilde?
Ich wollte schon als Kind unbedingt in der Fasnet mitspringen. Da meine Eltern an Umzügen
nur zuschauen wollten, war es schwierig einen Verein zu finden, bei dem man ohne Eltern an
Umzügen mitlaufen kann. In Reute war man jedoch sehr kulant: Meine Eltern brachten mich
zum Aufstellungsplatz und holten mich am Auflösungsplatz wieder ab.
Welche Aufgabe übernimmst du im Verein und wie kam es dazu?
Als der Jungnarrenrat erweitert werden sollte, fragte man mich – und ich sagte zu. Wenige
Wochen später suchte man bei der Klausurtagung für jedes Amt einen Stellvertreter, und
erneut fiel die Wahl auf mich. Anfangs hatte ich dadurch keine zusätzlichen Aufgaben, da
mein Vorgänger das Amt zuverlässig führte. Als er aus Termingründen an ein paar Sitzungen
nicht teilnehmen konnte, unterstützte ich ihn beim Protokollführen. Bei der nächsten Wahl
trat er nicht mehr an – und da ich bereits „eingearbeitet“ war, übernahm ich das Amt.
Was gefällt dir an deiner Arbeit als Chronist am besten?
Ich finde es spannend, die Geschichte unseres Vereins mitzugestalten und dafür zu sorgen,
dass sie für kommende Generationen erhalten bleibt.


Basti Baur

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Durch meine Eltern war ich bereits im Kinderwagen mit unterwegs. Mein Vater war 30 Jahre Kassier
im Verein und bin dadurch immer dabei gewesen. Mit 11 Jahren ging ich dann alleine auf die Umzüge
mit. Seitdem sind einige Umzüge dazugekommen
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Ich bin Gildeschreiber der Narrengilde und schreibe sämtliche Einladungen, Protokolle und so weiter.
Außerdem bin am Reutener Wochenende für die Halle zuständig. Der Arbeitsplan fällt auch in mein
Aufgabenbereich.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Die gute Zusammenarbeit mit der Vorstandschaft, dem Narrenrat und dem Jungnarrenrat. Unser
Jubiläum 2013 war ein besonderes Wochenende mit HerzAss, dem Brauchtumsabend, der tollen
Ausstellung und dem Jubiläumsumzug.



Rosi Lorenz

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Durch Freunde.
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Ich hab mich für das Amt als Narrenrat aufstellen lassen. Nach einem Jahr wurde das Amt des
Säckelmeisters frei. Ich dachte mir, ok dann probiere ich es. Und es war eine gute Entscheidung.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Eigentlich gefällt mir alles. Es macht Spaß!


Sebastian Litter

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Meine Eltern haben mich im Kinderwagen mitgenommen und somit bin ich quasi „reingewachsen.“
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Ich bin für die Organisation der Busse verantwortlich und für die Organisation der Ortsmeisterschaft
des Schützenvereins.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Ich arbeite gerne mit Menschen, organisiere sehr gerne und habe Spaß daran, den Verein am Laufen
zu halten. Für mich ist jede Fasnet besonders, da ich viele Menschen treffe, die ich sonst nur in der
Fasnet treffe oder auch neue Menschen kennen lerne.


Carmen Hörmann

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Uns haben die Masken der Narrengilde schon immer sehr gut gefallen, auch das Brauchtum hat uns
schon immer zugesagt. Daher war es für uns gleich klar, als wir uns entschieden haben in der Fasnet
aktiv zu werden, dass wir der Narrengilde beitreten.
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Ich bin jetzt seit fast zwei Jahren im Narrenrat aktiv und organisiere mit dem Kreativteam die
Dekoration.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Das Miteinander. Es ist immer schön, Kameradschaft zu pflegen und auch gemeinsam bei
Arbeitsdiensten mit anzupacken. Es gab für mich viele schöne und besondere Momente. Es ist immer
aufs Neue etwas Besonderes, wie toll der Zusammenhalt und das Miteinander ist.


Martina Schech

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Ich kam mit 14 Jahren zur Narrengilde, und durfte schon mit einer Maske springen. Da wir in der
Familie schon eine Maske besaßen von meinen Vater, wollte ich es mal ausprobieren. Und mein
Großvater war Gründungsmitglied. Irgendwie war mir das wohl schon in die Wiege gelegt...
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Ich bin Hauptsächlich als Gruppenleiterin der Riedrälle tätig, im Festlesteam und im Narrenrat. Man
wächst langsam rein in seine Aufgaben, wenn man schon lange dabei ist.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Mir gefällt es in einem Team zu sein und gemeinsam Entscheidungen zu treffen.


Natalie Rux

WIE KAMST DU IN DIE NARRENGILDE?
Es begann eigentlich zufällig, als ich spontan als Ersatz-Schnurrerin einsprang. Schon nach meinem
ersten Einsatz hatte mich die Fasnet fest im Griff: Stimmung, Menschen und Zusammenhalt
begeisterten mich sofort. Kurz darauf wurde ich offiziell in die Zigeunergruppe der Narrengilde durch
die Zigeunertaufe aufgenommen. Wenig später fand ich mich im Narrenrat wieder – und seitdem
liegt auch die Küchenleitung in meinen Händen.
WELCHE AUFGABE/ROLLE ÜBERNIMMST DU IN UNSEREM VEREIN?
Als Küchenleitung der Narrengilde plane und organisiere ich die komplette Verpflegung für das
Umzugswochenende. Dazu gehören der Speiseplan, die Kostenkalkulation, das Hygienemanagement
sowie die Bestellung aller Zutaten. Gemeinsam mit meinem tollen Team bereite ich die Speisen vor
und zu, damit während des Festes alles reibungslos läuft und alle bestens versorgt sind.
WAS GEFÄLLT DIR AN DEINER ARBEIT AM BESTEN?
Am besten gefällt mir, dass immer gute Laune herrscht, wir gemeinsam Spaß haben und jeder sich
ausprobieren kann. Besonders in der Küche spürt man den unglaublichen Zusammenhalt – es macht
richtig Freude und fühlt sich kaum wie Arbeit an!


Julian Sommer

Hallo, mein Name ist Julian Sommer. Ich bin 18 Jahre alt und mittlerweile seit 18 Jahren
Mitglied in der Narrengilde. Ich wurde sozusagen schon in die Narrengilde hineingeboren und
hab schon im Kinderwagen an den Umzügen teilgenommen.
Fasnet war schon immer eine Faszination mit tiefer Bedeutung für mich. Die Bräuche, die wir
im Ort pflegen. Die Geschichten, die hinter jeder einzelnen Maske stecken, sowie einfach mal
jemand anders sein in der Fasnet.
Sobald ich meine Maske aufziehe, lege ich meine normale Identität ab und ich bin Riedrälle.
Ich würde es fast schon mit einem Gefühl von Freiheit beschreiben, wenn man sich auf der
Straße richtig austoben kann. Am Stecken springen, mit den Zuschauern Schabernack treiben
und alle zusammen in der Narrengilde vereint, Fasnet zu feiern ist einfach top.
In den Jungnarrenrat bin ich mit 14 Jahren gewählt worden, weil ich Lust hatte, auch im
Verein etwas mitbestimmen zu können. Seither kümmern wir uns im Team um die
Jugendarbeit im Verein, sowie um den Kinderball bei uns in der Durlesbachhalle.
Bei der Jugendarbeit im Verein durfte ich schon besonders viel miterleben. Ich kann mich
besonders gut an Ausflüge mit unseren Jungnarren zum Baden an den Bodensee, sowie an
erlebnisreiche Ausflüge in Freizeitparks erinnern. Für unsere kleinen Narren im Verein haben
wir uns schon zum Kürbisschnitzen oder zum Palmenbasteln und vielem mehr getroffen.
Der Kinderball ist die Veranstaltung an der Fasnet, wo die kleinen Narren bei uns im
Rampenlicht stehen. Im Moderationsteam bin ich in der kommenden Fasnet dann schon das
dritte Jahr infolge. Es macht mir einfach sehr viel Spaß, das Programm zu gestalten und das
Publikum durch einen unterhaltsamen Nachmittag zu führen mit vielen Showeinlagen wie
Gardetänzen, Kostümprämierungen und Musikeinlagen.
Währenddessen sind am anderen Ende der Halle unsere Kinderspiele voll im Gange. Hier
können die Kinder ihre Geschicklichkeit beweisen und anschließend tolle Preise gewinnen.
Ich freue mich jetzt schon auf die kommende Fasnetsaison - mit tollen Momenten und
Erinnerungen, die bleiben.


Ehrenmitglieder

Die Ehrenmitgliedschaft in der Narrengilde ist eine besondere Auszeichnung für langjähriges
Engagement, besondere Verdienste und vielfältiges Wirken im Verein. Nachfolgend werden die
Ehrenmitglieder der Narrengilde vorgestellt.

Sabine Dietrich ist seit 1967 Mitglied unseres Vereins und war in verschiedenen Vorstandspositionen
für die Narrengilde tätig: Von 1978 bis 1982 war sie als Säckelmeisterin für die Finanzen der
Narrengilde verantwortlich. 1987 bis 1991 leitete sie als Gildemeisterin die Geschicke des Vereins,
ehe sie von 1991 bis 1999 als Chronistin tätig war. Auch seit ihrem Ausscheiden aus der
Vorstandschaft steht sie für viele Arbeitseinsätze zur Verfügung und nimmt als Schwaaz Ageth an
unseren Umzügen teil. Für ihren jahrelangen Einsatz wurde sie 2001 mit dem „Verdienstorden“ des
ANR ausgezeichnet und am 11.11.2002 zum Ehrenmitglied ernannt. Eine weitere Auszeichnung
erfuhr sie 2010, als sie mit der Ehrenamtsmedaille der Stadt Bad Waldsee ausgezeichnet wurde.
Franz Knörle zählt zu den Gründungsmitgliedern aus dem Jahr 1963. Er prägte den Verein in seiner
Funktion als Gruppenleiter der Schussentäler und seit 1965 als Narrenrat, ehe er dieses Amt 1997
niedergelegt hat. Als langjähriger Zigeunervater sorgte er bis 2004 dafür, dass das Zigeunervolk beim
Schnurren in Reute und Umgebung auch heute noch gern gesehen wird. Obwohl er dieses Amt nun
schon viele Jahre nicht mehr bekleidet, geht er noch immer regelmäßig und mit großer Freude mit
zum Schnurren. Für seinen langjährigen Einsatz erhielt er 2001 den ANR-Verdienstorden. Am
11.11.2002 folgte die Ernennung zum Ehrenmitglied und 2010 die Auszeichnung mit der
Ehrenamtsmedaille der Stadt Bad Waldsee.

Manfred Knörle nahm bereits vor der Gründung der heutigen Narrengilde mit einer Gruppe nebst
Wagen am Reutener Umzug teil. Nach Gründung der Narrengilde war er an der Entwicklung der
ersten Masken maßgeblich beteiligt. Von 1972 bis 2003 war er Büttel der Narrengilde. Er war bei
vielen Veranstaltungen der Narrengilde sehr aktiv. 2005 wurde er zum Ehrenmitglied und ersten
Reutener „Ehrenbüttel“ ernannt, 2009 zeichnete ihn der ANR mit dem „Ehrenhäsorden Goldschliff“
aus. Obwohl „Manne“ inzwischen kein offizielles Amt mehr innehat, ist er bei den Veranstaltungen
der Gilde fast immer dabei und übernimmt auch nach wie vor Arbeitseinsätze. Sein herausragendes
Engagement würdigte die Stadt Bad Waldsee 2010 mit der Ehrenamtsmedaille.

Anton Hildebrand ist ebenfalls Gründungsmitglied des Vereins. Von 1967 bis 1972 war er
Säckelmeister und bis 1984 im Narrenrat tätig. 1973 sorgte er für einen neuen
Scherenschleiferwagen. Bis Anfang der achtziger Jahre war „Done“ als aktiver Hästräger der Goißa-
Gruppe unterwegs. Als mitverantwortlicher Zimmermann war er 1988 aktiv am Stadelbau beteiligt,
ebenso beim Bau der beiden Wurstbuden und der Hütte für das Waldseer Straßenfest. 2005 wurde
ihm vom ANR der „Ehrenhäsorden Silberkranz“ verliehen. Für seine langjährigen Verdienste wurde er
bei der Goißawäsch 2012 zum Ehrenmitglied ernannt.

Franz Seifert war von 1978 bis 1982 Präsident und damit erster Vorstand im Verein. Zuvor war er
bereits von 1971 bis 1972 Büttel und danach Narrenrat. Viele Jahre war er auch beim Schnurren mit
dabei. 1975 setzte er seine Idee des Schnapsverkaufs selbst in die Tat um, indem er einen Wagen
baute. Dieser kam ab 1976 zum Einsatz. Auch den Brunnen, der seit 1976 bei der Goißawäsch
eingesetzt wird, war seine Idee. Mit der Verleihung des „Ehrenhäsordens Silberkranz“ würdigte der
ANR 2005 seine närrischen Verdienste. Die Ernennung zum Ehrenmitglied erfolgte bei derGoißawäsch 2012. 

Klaus Kieble wurde am 11.11.2012 zum Ehrenmitglied ernannt. Klaus ist seit 1969 aktiver Maskenträger der 
Riedrälle-Gruppe, deren Leiter er von 1980 bis 1990 war. Bis heute gehört sein Leitspruch „Leaba zoiga“ zur 
Riedrälle-Gruppe. Von 1979 bis 2005 gehörte Klaus dem Narrenratan. Als Schnurrer und Fahrer des 
Zigeuner-Wagens ist er seit 1976 beim Zigeunervolk aktiv. Beim Narrenrechtabholen und am Umzug ist Klaus
als Kanonier im Einsatz. Bis heute kümmert er sich um die Hallendekoration. Viel Zeit verbringt er damit, die 
Hallendekoration nach dem jeweiligen Motto zu entwerfen und anzufertigen. Klaus hat viele handwerkliche 
Fähigkeiten, die er gern immer wieder zum Wohl der Narrengilde einbringt. Der „Verdienstorden“ des ANR 
wurde ihm 2008 verliehen.

Rainer Baur ist seit dem 14.01.2015 Ehrenmitglied der Narrengilde. Rainer ist seit 1975 Mitglied im
Verein. Er wurde 1979 in den Narrenrat gewählt. 1982 folgte die Wahl zum Säckelmeister. In dieser
Funktion verwaltete er die Finanzen und Mitglieder des Vereins. Am Ende waren es mehr als 30 Jahre
in der so wichtigen Funktion als Kassier des Vereins. Er war auch beteiligt an der Gründung des
Narrengerichts sowie weiterer Veranstaltungen während des Vereinsjahrs. Dank seines
Organisationstalents brachte er viele neue Ideen mit ein.

Hermann Sommer erhielt am 22.02.2019 die Ernennung zum Ehrenpräsidenten. Wie es sich für
einen echten Narren gehört, wurde Hermann am 11.11. geboren. Im Jahr 1983 trat er als Riedrälle in
die Narrengilde ein. Acht Jahre später wurde er bereits in den Narrenrat gewählt. Von 1996 bis 2013
war er Präsident der Narrengilde. Von 2004 bis 2016 leitete er als Zigeunervater zusammen mit
Conny Baur das Zigeunervölkle. Seit 2021 ist Hermann Sommer Gildemeister und damit
1.Vorsitzender der Narrengilde Schussentäler Reute.

Claudia Schmidt trat 1981 in die Narrengilde ein und bereicherte 2010 den Narrenrat. Drei Jahre
später wurde sie bei der Mitgliederversammlung zur Präsidentin gewählt. Närrische elf Jahre lang
übte sie dieses Amt aus und war somit zweiter Vorstand. In dieser Zeit hatte sie mit großer Hingabe
und viel Herzblut ihre Aufgaben gemeistert und maßgeblich zum Erfolg und zur Weiterentwicklung
der Narrengilde beigetragen. Mit voller Hingabe pflegte und knüpfte sie Freundschaften zu anderen
Zünften und zu den lokalen Vereinen. Aufgrund ihrer Verdienste wurde sie 2025 an der
Maskenbelehrung zum Ehrenmitglied ernannt. Eigentlich hatte Claudia geplant, sich aus der
Vereinsarbeit zurückzuziehen. Doch sie unterstützte ihre Nachfolgerin Julia Schuster mit Rat und Tat
und stand dem Verein jederzeit helfend zur Seite. Da das Amt des Gildemeisters neu zu besetzen
war, erklärte sich Claudia Schmidt bereit, diese Rolle zu übernehmen und sich weiterhin als Vorstand
zu engagieren.

Sonja Münsch trat 1977 als Riedrälle in den Verein ein. Im Jahr 1986 wurde sie Mitglied des
Vorstandes der Narrengilde. Das Amt der Chronistin übte sie fünf Jahre lang aus, bevor sie zur
Gildemeisterin gewählt wurde. Dieses Amt bekleidete sie bis 2022. Nach ihrer Amtszeit wurde ihr der
Titel „Ehrengildemeisterin“ verliehen. Zu Beginn ihrer Amtszeit gründete sie eine Kindertanzgruppe
für die Fasnets-Veranstaltungen und war auch für die Organisation des Kindernachmittags
verantwortlich. Während ihrer Amtszeit lag der Einkauf für das Hüttenwochenende sowie das
Organisieren von Quiz und Gesellschaftsspielen in ihren Händen. Auch heute noch wirkt sie an
mehreren Programmpunkten bei der Goißawäsch mit. Beim Ringtreffen in Ulm 2025 erhielt sie die
höchste ANR-Auszeichnung – die Narrenkappe.